als ich mich nach 2 stunden kochen hingesetzt und gegessen hab, war ich wie berauscht...der gute geschmack, die zeit, die man sich fürs essen nimmt...ein schöner moment...
Sonntag, 18. November 2007
cenam paro
als ich mich nach 2 stunden kochen hingesetzt und gegessen hab, war ich wie berauscht...der gute geschmack, die zeit, die man sich fürs essen nimmt...ein schöner moment...
Donnerstag, 5. April 2007
ferien!
letzten freitag nutzten das ehn und die chinesische zaubernuss das herrliche
wetter um eine nachmittägliche erkundungstour durch unser *wunderschönes*
wien zu machen. unsere route führte uns durch den 8. bezirk, zuerst vorbei an
der piaristenkirche, wo wir uns über die ultra-hightech schultaschen der
volksschulkinder wunderten und dann kurz in nostalgie schwelgten, aufgrund der
oldschool-schultaschen und osternester.
nächste station, weltfriedenscafé, ulrichkirche. entzückendes veganes
restaurant/café und meditationszentrum. eigentlich wollten wir ja nur einen
kaffee trinken, aber ihrem mittagsmenü konnten wir einfach nicht widerstehen.
spargelcremesuppe mit selbstgebackenem brot, spinat und gebratene erdäpfel.
als nachspeise gönnten wir uns noch einen malzkaffee mit vanille, eine heiße
kokosmilchschokolade und - wer kann denn schon zu veganen süßigkeiten nein
sagen – ein stück schokotorte und einen kirschmuffin...mmmhh...
mit vollgeschlagenen mägen und einem zufriedenen lächeln auf den lippen,
schlenderten wir runter zum ring, über den schwarzenbergplatz zum belvedere,
wo wir asiatische touristen bestaunten, die ihrerseits das prachtvolle
barockschloss bestaunten. danach enterten wir den botanischen garten. ein
herrliches plätzchen in wien. dort unterhielten wir uns mit den vögeln,
machten bekanntschaft mit dem maiwurm, und tauschten den neuesten tratsch mit
den blumen aus. das war auch schon fast die letzte station unserer reise, wir
passierten noch die russisch-orthodoxe kirche, die gerade für ostern
herausgeputzt wurde mit trauerweidenzweigen und begaben uns dann die rechte
bahngasse, der schnellbahn entlang, die graffitis bewundernd, zu wien mitte, wo
unsere entdeckungstour endete. what a marvellous day, darling!










wetter um eine nachmittägliche erkundungstour durch unser *wunderschönes*
wien zu machen. unsere route führte uns durch den 8. bezirk, zuerst vorbei an
der piaristenkirche, wo wir uns über die ultra-hightech schultaschen der
volksschulkinder wunderten und dann kurz in nostalgie schwelgten, aufgrund der
oldschool-schultaschen und osternester.
nächste station, weltfriedenscafé, ulrichkirche. entzückendes veganes
restaurant/café und meditationszentrum. eigentlich wollten wir ja nur einen
kaffee trinken, aber ihrem mittagsmenü konnten wir einfach nicht widerstehen.
spargelcremesuppe mit selbstgebackenem brot, spinat und gebratene erdäpfel.
als nachspeise gönnten wir uns noch einen malzkaffee mit vanille, eine heiße
kokosmilchschokolade und - wer kann denn schon zu veganen süßigkeiten nein
sagen – ein stück schokotorte und einen kirschmuffin...mmmhh...
mit vollgeschlagenen mägen und einem zufriedenen lächeln auf den lippen,
schlenderten wir runter zum ring, über den schwarzenbergplatz zum belvedere,
wo wir asiatische touristen bestaunten, die ihrerseits das prachtvolle
barockschloss bestaunten. danach enterten wir den botanischen garten. ein
herrliches plätzchen in wien. dort unterhielten wir uns mit den vögeln,
machten bekanntschaft mit dem maiwurm, und tauschten den neuesten tratsch mit
den blumen aus. das war auch schon fast die letzte station unserer reise, wir
passierten noch die russisch-orthodoxe kirche, die gerade für ostern
herausgeputzt wurde mit trauerweidenzweigen und begaben uns dann die rechte
bahngasse, der schnellbahn entlang, die graffitis bewundernd, zu wien mitte, wo
unsere entdeckungstour endete. what a marvellous day, darling!










Montag, 26. März 2007
kochen und backen, ordentlich placken...
das wochenende war küchentechnisch wieder ein voller erfolg und wir (kein majestätsplural, sondern verweis auf meine mitköchin und backexpertin weina) können köstliche erprobungen zweier rezepte vermelden...
1. irisch statt tierisch, lautete das motto und so knöpften wir uns ein traditionelles wintergericht aus irland/westschottland vor; colcannon, und modifizierten es ein bißchen...schon alleine die zutatenliste duftete nach winter: erdäpfel, kraut, pfeffer...draußen stürmte und regnete es; das wetter spielte also großartig mit...
zutaten: ein halbes krauthappel, halbes kilo erdäpfel (wenn als beilage gedacht --> mehr), 3 frühlingszwiebel, reismilch (oder sojamilch, hafermilch; antifreaks können auch normale milch verwenden :), jede menge butter, salz, pfeffer, muskatnuß (nicht sehr irisch, aber bitte), petersil
version ehn: zusätzlich noch schmalz (je fetter, desto schmeck), essig (ist vonnöten, weil reismilch süß ist), kümmel & BIER (eine äußerst irische zutat)
zubereitung: erdäpfel sehr weich kochen und schälen, in einer schüssel zermanschen --> daweil den in streifen geschnittenen kohl in wasser bißfest kochen und abseihen --> weißes der frühlingszwiebel in butter und schmalz anbraten, mit kohl und kümmel weiterbraten und essig, bier und milch ablöschen --> die ganze mischung mit den erdäpfeln zu einem schönen gatsch verarbeiten, mit salz, pfeffer und muskat würzen und mit petersil garnieren
dazu haben wir vegane faschierte laberln mit senf gemacht; unglaublich gut...
2. was wär ein sonntag ohne kuchen...? deshalb stand auch noch ein obers-carob-kuchen am programm...dabei war weiteres verändern eigentlich nicht mehr nötig und so schreib ich das rezept ziemlich genau aus dem ayurveda-backbuch ab...
zutaten: 250 g fein gemahlener vollrohrzucker, 200 ml schlagobers, 400 g fein gemahlener und ausgesiebter dinkel, 100 g maisstärke, 5 tl backpulver, 50 g carob, 1 tl gemahlene bourbon-vanille, 125 g weiche butter, 125 ml milch, 100 g carobraspel
zubereitung: backform einfetten und mit etwas vollkorngrieß ausstreuen, obers steif schlagen (geht mit dem veganen nicht) und kalt stellen --> das backrohr auf 190° (e) / 170° (h) vorheizen --> zucker, dinkelmehl, maisstärke, backpulver, carob und vanille in einer schüssel mischen --> weiche butter schaumig schlagen und die mehlmischung löffelweise im wechsel mit der milch zu einem teig rühren, obers und carobstreusel unterheben --> teigmasse in die backform füllen und 55 bis 65 minuten backen --> stäbchenprobe machen (mit einem holzstäbchen anstechen; bleibt nichts mehr daran kleben, ist der kuchen fertig) --> kuchen stürzen und abkühlen lassen --> eventuell noch mit marmelade/carobglasur/zucker verfeinern
1. irisch statt tierisch, lautete das motto und so knöpften wir uns ein traditionelles wintergericht aus irland/westschottland vor; colcannon, und modifizierten es ein bißchen...schon alleine die zutatenliste duftete nach winter: erdäpfel, kraut, pfeffer...draußen stürmte und regnete es; das wetter spielte also großartig mit...
zutaten: ein halbes krauthappel, halbes kilo erdäpfel (wenn als beilage gedacht --> mehr), 3 frühlingszwiebel, reismilch (oder sojamilch, hafermilch; antifreaks können auch normale milch verwenden :), jede menge butter, salz, pfeffer, muskatnuß (nicht sehr irisch, aber bitte), petersil
version ehn: zusätzlich noch schmalz (je fetter, desto schmeck), essig (ist vonnöten, weil reismilch süß ist), kümmel & BIER (eine äußerst irische zutat)
zubereitung: erdäpfel sehr weich kochen und schälen, in einer schüssel zermanschen --> daweil den in streifen geschnittenen kohl in wasser bißfest kochen und abseihen --> weißes der frühlingszwiebel in butter und schmalz anbraten, mit kohl und kümmel weiterbraten und essig, bier und milch ablöschen --> die ganze mischung mit den erdäpfeln zu einem schönen gatsch verarbeiten, mit salz, pfeffer und muskat würzen und mit petersil garnieren
dazu haben wir vegane faschierte laberln mit senf gemacht; unglaublich gut...
2. was wär ein sonntag ohne kuchen...? deshalb stand auch noch ein obers-carob-kuchen am programm...dabei war weiteres verändern eigentlich nicht mehr nötig und so schreib ich das rezept ziemlich genau aus dem ayurveda-backbuch ab...
zutaten: 250 g fein gemahlener vollrohrzucker, 200 ml schlagobers, 400 g fein gemahlener und ausgesiebter dinkel, 100 g maisstärke, 5 tl backpulver, 50 g carob, 1 tl gemahlene bourbon-vanille, 125 g weiche butter, 125 ml milch, 100 g carobraspel
zubereitung: backform einfetten und mit etwas vollkorngrieß ausstreuen, obers steif schlagen (geht mit dem veganen nicht) und kalt stellen --> das backrohr auf 190° (e) / 170° (h) vorheizen --> zucker, dinkelmehl, maisstärke, backpulver, carob und vanille in einer schüssel mischen --> weiche butter schaumig schlagen und die mehlmischung löffelweise im wechsel mit der milch zu einem teig rühren, obers und carobstreusel unterheben --> teigmasse in die backform füllen und 55 bis 65 minuten backen --> stäbchenprobe machen (mit einem holzstäbchen anstechen; bleibt nichts mehr daran kleben, ist der kuchen fertig) --> kuchen stürzen und abkühlen lassen --> eventuell noch mit marmelade/carobglasur/zucker verfeinern
Sonntag, 25. März 2007
der anfang vom ende...
verehrte leserschaft...
in (un)regelmäßigen abständen werd ich versuchen, euch aus meinem leben, meiner küche, meinem kopf zu erzählen und euch dabei zum denken anzustoßen, zu unterhalten, zu informieren...
dieser blog erhebt nicht den anspruch die wahrheit zu verkünden, die welt real abzubilden, politisch korrekt und gegendert zu sein, sondern soll einfach nur mein weltbild darstellen; nicht mehr aber auch nicht weniger...
was mich freuen würde, wäre viel feedback, kommentare, meinungen zum geschriebenen; partizipation also sehr erwünscht...
wenn euch das alles nicht abschreckt, dann heiße ich euch herzlich willkommen und wünsche euch viel spaß mit diesem blog...
bisous,
das ehn
in (un)regelmäßigen abständen werd ich versuchen, euch aus meinem leben, meiner küche, meinem kopf zu erzählen und euch dabei zum denken anzustoßen, zu unterhalten, zu informieren...
dieser blog erhebt nicht den anspruch die wahrheit zu verkünden, die welt real abzubilden, politisch korrekt und gegendert zu sein, sondern soll einfach nur mein weltbild darstellen; nicht mehr aber auch nicht weniger...
was mich freuen würde, wäre viel feedback, kommentare, meinungen zum geschriebenen; partizipation also sehr erwünscht...
wenn euch das alles nicht abschreckt, dann heiße ich euch herzlich willkommen und wünsche euch viel spaß mit diesem blog...
bisous,
das ehn
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